16.02.2017

Telefonbetrugsmasche arbeitet mit Tonmitschnitten

Eine neue Art des Telefonbetrugs beginnt mit der harmlosen Frage "Können Sie mich hören?". Antwortet der Angerufene mit "Ja", wird diese Antwort aufgezeichnet und anschließend mit anderen Aufnahmen so zusammengeschnitten, dass der Eindruck erweckt wird, der Betroffene habe eine Bestellung aufgegeben.

Anschließend werden die Betroffenen unter Druck gesetzt: Die Betrüger fordern die Zahlung der in Rechnung gestellten Summe und drohen alternativ mit der Beauftragung eines Inkassobüros: Letzteres kann, trotz ungerechtfertigter Forderung, zu einer schlechteren Bonitätsbewertung des Opfers führen - die Korrektur ist oftmals langwierig und mühselig.

Neben "Hören Sie mich?" werden auch andere Fragen genutzt, um dem Betroffenen ein "Ja" zu entlocken - Betroffene sollten bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen. Sollten Sie bereits Opfer des Betrugs sein, zahlen Sie keinesfalls die geforderte Summe - die Forderung hat keinerlei Rechtsgrundlage. Erstatten Sie stattdessen Anzeige mit Uhrzeit, Datum und Telefonnummer des Anrufs.

 

Wie schütze ich mich?

Artikel zur Betrugsmasche bei heise.de

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Ihr Weg zu Strafanzeige beim Ratgeber Internetkriminalität

 

Originalartikel ist auf der Webseite: https://www.sicher-im-netz.de/node/1822

   

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