Das Pankratiushaus

Wie aus unterrichteten Kreisen verlautet, soll das fast hundertjährige Pankratiushaus der Erweiterung des Bischof-Kettelerhauses weichen.

Damit würde ein weiterer Zeuge der Heimatgeschichte der ehemaligen Gemeinde Osterfeld für immer verschwinden .

Das Pankratiushaus wurde in der Kaiserzeit am 2. 8. 1906 von den Schwestern der Göttlichen Vorsehung übernommen, die dort einen dringend benötigten Kindergarten eröffneten. Außerdem führten sie Näh- und Bügelkurse durch und gaben Klavierunterricht.

1923 wurde im Pankratiushaus nach dem Plan Pfarrer Strumanns das Osterfelder Katholische Lyceum eröffnet.  Diese von der Stadt Osterfeld eingerichtete Frauenschule nannte sich „Im Brahmhof“.

Den Kindergarten verlegte man in eine feste Baracke in der Wißmannstr. Als 1933 das Lyceum in den ältesten Teil der heutigen Osterfelder Gesamtschule zog, kehrte der Kindergarten in das Pankratiushaus zurück. Während des Krieges wurde in den Kellerräumen des Gebäudes ein Luftschutzbunker eingerichtet, in dem die Kinder mit den 6 verbliebenen Schwestern und die Nachbarn flüchten konnten. In der Nacht vom 23. zum 24. Juni 1943 wurde das Haus durch Brandbomben in Brand gesetzt. Gegen den Willen der NS löschten die Osterfelder Handwerker den Brand. Nach dem Krieg baute man das Haus wieder auf; der Saal wurde jedoch nicht neu errichtet, stattdessen baute die Pfarrjugend sich dort ein Heim. Ab September 1963 wurde das Gebäude großzügig modernisiert. Leider verlor es damit die Möglichkeit, in die Oberhauserer Denkmalsliste aufgenommen zu werden und kann somit nicht der Nachwelt erhalten bleiben.

   

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