Pressemitteilung

 

Osterfelder Bürgerring zur Jahreshauptversammlung

in der Modellbahnwelt Oberhausen 15.05.2009

Osterfelder Bürgerring kann nicht alles tun, aber man will tun, was man kann!

„In der sicherlich nicht einfachen Zeit möchte der Osterfelder Bürgerring Flagge zeigen und der Geschäftsführung und den Mitarbeitern der Modellbahnwelt Oberhausen (MWO) den Rücken stärken“, so die Aussage von Walter Paßgang, erster Vorsitzenden des Osterfelder Bürgerrings zum Tagungsort für die diesjährige Jahreshauptversammlung.
Lange vor den Turbulenzen der MWO war der Termin vereinbart und es gab keinen Grund, den Fahrplan zu ändern. Osterfeld war immer mit der Eisenbahn verwachsen und Geschäftsführer Georg Rinneberg ist ein exzellenter Kenner der Eisenbahnwelt - auch von Osterfeld. Dirk Grünewald ließ es sich nicht nehmen, die über 60 anwesenden Mitglieder persönlich zu begrüßen. Schließlich war Dirk Grünewald von 1980 bis 1989 Vorsitzender des Osterfelder Bürgerrings.

In seinem Rechenschaftsbericht ging der Vorsitzende Walter Paßgang die Osterfelder Themen kontrovers an. Dabei stellte er die Frage: „Was macht eigentlich Osterfeld aus?“ Seine Antwort: „ Osterfeld besteht nicht nur aus Werbeflächen, sondern die Menschen sind es, die in Osterfeld wohnen, leben und einkaufen.  Im Osterfelder Bürgerring versuchen alle als verlässliche Menschen zu arbeiten, die auch Spaß an der Freude haben. Das macht die Verantwortlichen im Ehrenamt so stark und hilft, die großen Dinge zu meistern, wenn man nur an das jährliche Stadtfest denkt.

„Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld?“, mit dieser alten rheinischen Schunkelweisheit leitete Paßgang zum Thema: „Oberhausen – Stadt in der Krise“ über. Alle waren sich einig: Eine Krise kommt immer zur falschen Zeit. Oft bietet die Krise aber auch die Möglichkeit zu neuen Innovationen. In Oberhausen werden jedoch seit Jahren die Finanzlücken „auf Pump“ gestopft und so wird es die nachfolgende Generation sein, die die negativen Auswirkungen dieser Politik über hohe Zins- und Tilgungslasten wird tragen müssen. Die hohe städtische Verschuldung schränkt nicht nur den Handlungsspielraum der heute lebenden Generation ein, sondern auch die Aktivitäten des Osterfelder Bürgerrings. Da, wo man auf öffentliche Zuschüsse für Aktionen in der Bürgerschaft angewiesen ist, fehlt eine wichtige Einnahmeposition. Nach dem Bericht des Bericht des Schatzmeisters Winfried Visser war jedenfalls die Kassenlage des Osterfelder Bürgerrings geordnet und schloss mit einem Plus ab.
Gedanklich setzten sich die Mitglieder aber auch mit der Zukunft Osterfelds auseinander. Die Forderung: 
Osterfeld braucht eine urbane Innenstadt mit einem erlebnisreichen Wochenmarkt und einem erlebbaren Handel. Man sollte sich an die Vergangenheit erinnern, die Gegenwart beleuchten und die Aufgaben für die Zukunft jetzt neu beschreiben und festlegen.

Paßgang ging dann hart mit den sogenannten Zukunftsprojekten Osterfelds ins Gericht. Gartendom, HDO, Rheinische Straße, Leerstandsmanagement, Bebauung der Freiflächen an der Olga, Waisenhausgelände, Zukunft des Hallenbades Osterfeld, Kinderspielplätze usw., vieles gab es zu kritisieren.
Auch war man sich einig, dass eine Steigerung der Identifikation mit dem Stadtteil nur oder vor allem über die Beteiligung der Menschen an der Verbesserung der individuellen wirtschaftlichen Lage, der Wohnverhältnisse oder der Wohnumfeldbedingungen geschehen kann. Osterfeld darf nicht weiter so schlecht „regiert“ werden und man darf die Bürger, aber auch den Osterfelder Bürgerring, nicht künstlich dumm halten.
Dass etwas passieren muss, darüber waren sich alle einig. Es gibt Gründe genug, neue Impulse zu geben. Dazu gehören die Überarbeitung der Lebensbereiche für Kinder und Familien und die Verbesserung der Lebensqualität im Wohnstandort Osterfeld. Dies alles hat aber auch etwas damit zu tun, Familien als Investoren einer Stadt zu begreifen und nicht nur als Empfänger von Leistungen zu sehen. Wenn man dies begreift und eine entsprechende Infrastruktur schafft, hat auch Osterfeld eine Zukunft. Dazu gehört die verkehrliche Erreichbarkeit der Innenstadt und die bessere Vermarktung Osterfelds über die Burg Vondern, das Stadion Niederrhein, die Olga, die Siedlung Eisenheim, die St. Antony-Hütte, den Revierpark oder auch das Marienhospital. Alles großartige Anlaufstellen, die am Rande von Osterfeld aber auf Osterfelder Gebiet liegen.  Und noch etwas wurde angesprochen:
Osterfeld und Borbeck (Dellwig) wollen über Emscher und Kanal zusammenwachsen. „Was die Emscher trennt, will der  Mensch wieder zusammenführen. Wir wollen Borbeck/Dellwig wieder als Stadtteil Osterfelds sehen. Postalisch ist dieses immer schon die Praxis.“, so Paßgang abschließend.
Die Vorstandswahlen brachten folgendes Ergebnis:

1.Vorsitzender - Walter Paßgang
Stellv. Vorsitzender - Rudolf Krenz
Stellv. Vorsitzender - Michael Helmrich
Schatzmeisterin - Claudia Kempgen
Schriftführer - Heinrich Harpering

Beisitzer:
Fritz Reimann
Franz Roth
Immanuel Schuler
Wolfgang Schumacher
Johannes Thiemann
Marita Wolter
Wolfgang Wolter

   

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