12.01.2010

Osterfeld hat Zukunft


Der Duft von Weihnachten steht noch in den Wohnungen. Die Mägen sind noch satt, doch der Baum rieselt schon! Nach Meinung des Osterfelder Bürgerrings dürfen die guten Vorsätze des letzten Jahres nicht zu einem ungehaltenen Versprechen werden. Natürlich müssen wir innehalten und uns „entschleunigen“. Die äußerst schlechte Finanzlage der Stadt verlangt das von uns. Dennoch müssen wir mit unserer Kraft in Osterfeld starke Feste feiern, die deutlich machen, dass wir von Hoffnung erfüllt sind. Der Kinderkarnevalszug, der Day of Song, das Oldtimertreffen, das 25. Osterfelder Stadtfest, die vielen Schützen- und Gemeindefeste bieten sich hierzu an. „Wir Osterfelder müssen uns profilieren, nach vorne drängen, damit alle auf uns aufmerksam werden“, so Walter Paßgang, Vorsitzender des Osterfelder Bürgerrings.

Wir dürfen als Osterfelder unser Selbstbewusstsein nicht verlieren. Schon die Geschichte Osterfelds schreibt, dass die Zukunftsgestaltung nie glatt und reibungslos verlaufen ist, sondern immer auch mit großen Anstrengungen verbunden war.
Wir müssen in der Spur unserer Vergangenheit bleiben. Aufbruch und ein mutiges Zugehen auf ein Ziel, ohne zu wissen, dass der eingeschlagene Weg gesichert ist, das hat Osterfeld immer ausgemacht. In Osterfeld ist in den letzten Jahren einiges aufgebrochen, aber nicht in neue Formen gegossen worden – Olga, HDO, Gartendom, Verkehrsführung, Gesamtschule – dazu gehört auch die Eisenbahn mit den vielen neuen Arbeitsplätzen im Bereich des Verschiebebahnhofes.

2010 muss eine Spur in die wirtschaftliche Gesundung des Stadtteils führen und die andere Spur in die gesellschaftliche Erneuerung. Mit Mut und Achtsamkeit im Bewusstsein der in Osterfeld lebenden Menschen müssen wir uns mit der demografischen Entwicklung in Osterfeld beschäftigen.

Wir müssen bewusster mit der Zeit umgehen. Nichts verschlafen aber auch nichts übers Knie brechen. Es muss eine Bürgerbeteiligung über die Zukunft von Einzelhandelsstandorten mit SB-Märkten oder die Zukunft des Geländes des Hallenbades Osterfeld geben. Eine funktionierende Nahversorgung mit Veränderungen im Liniennetz der STOAG und einer besseren Anbindung Dellwigs an Osterfeld ist zwingend notwendig. Familienfreundliche Wohnbereiche sind lebenswichtig. Familien müssen als Investoren einer Stadt begriffen und nicht nur als Empfänger von Leistungen gesehen werden. Die Zukunft des Bahnhof Nord mit dem Ausbau der Ganztagskinderbetreuung darf nicht zur Verdrängung der dort tagenden Gruppierungen aus Osterfeld-Mitte werden. Die Vermarktung des erweiterten Wellnessbereiches im Revierpark Vonderort muss dringend auf die Lokale Agenda Osterfelds. Was derzeit mit der Eislaufhalle passiert, darf sich nicht wiederholen und ist ein blamables Aushängeschild der Stadt. Der OLGA-Park muss sich z. B. für den Schulwaldlauf öffnen. Das Umfeld eignet sich sicherlich auch für eine gewisse Kreativwirtschaft. Mit der Burg Vondern, der Antony-Hütte, der Siedlung Eisenheim haben wir darüber hinaus drei „alte Eisen im Feuer“ mit denen wir wuchern müssen. Diese Zeitzeugen der Vergangenheit sollten uns immer daran erinnern, dass es weiter geht, wenn wir besonnen und nachhaltig für Osterfeld handeln. Das alte muss sich mit dem neuen und attraktiven Osterfeld verbinden. Im Kulturhauptstadtjahr 2010 könnte über eine Route der Wohn- und Lebenskultur in Osterfeld einiges vernetzt werden. Dabei muss der Wochenmarkt eine wichtige Rolle spielen.

Ferner müssen wir stärker die Eigentümer über das Leerstandsmanagement angehen und dabei unser Selbstbewusstsein nicht verlieren.

Mit freundlichen Grüßen

Walter Paßgang

   

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