Osterfelder Bürgerring  besuchte vom 14. bis 19. Mai die  Oberhausener Partnerstädte auf Sardinien


Reisebericht

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen“, diese inzwischen sprichwörtliche Redewendung von Matthias Claudius hatte auch für die Reisegruppe des Osterfelder Bürgerrings nach Sardinien Gültigkeit. Ohne die übliche Hektik des Alltags und mit der sprichwörtlich italienischen Ruhe gingen 30 „Westfalen“ des Osterfelder Bürgerrings auf Entdeckungsreis in die sardischen Partnerstädte der Stadt nach Carbonia und Iglesias und auf die Insel Di San Pietro.

Die städt. Delegation um OB Klaus Wehling hatte zuvor um einen verstärkten Partnerschaftsaustausch geworden. Die Osterfelder waren diesem Ansinnen gefolgt und empfehlen nun den Oberhausenern, diesem interessanten „Abenteuer“ nachzueifern. Ein kurzes Fazit: „Es lohnt sich, denn Insel und Menschen sind eine Reise wert!“

Es war eine Informationsreise, um Land und Leute kennenzulernen, Einladungen auszusprechen und eine Region unter bestimmten Gesichtspunkten zu erobern und zu durchstreifen. Abseits von Touristenströmen bot die Insel viele Ausflugsmöglichkeiten, tolle Badestrände. Man hatte den Eindruck als vermische sich die Kultur, die Geschichte, mit den Düften des Frühlings in der Natur und der Tradition des Gebietes bewusst miteinander. Auch die Badelust lies sich nur schwer verdrängen.
Es ging den Teilnehmern des Osterfelder Bürgerrings aber auch um den Strukturwandel und um die Krisenbewältigung nach dem Rückzug des Bergbaues und der Industrie. So ist von der blühenden Industrie - wie hier bei uns – teilweise nur die Erinnerung geblieben. Der letzte größere Betrieb, eine Aluminiumhütte in Portoscuso, wurde vor wenigen Monaten geschlossen und hatte erneut 6000 Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit entlassen.

Jedoch fielen den Reiseteilnehmern die besuchten Relikte der Industrie, in einer wunderschönen Landschaft gelegen, von ehemals durch Phönizier und Römer beherrschte Geschichte, gar nicht so stark ins Auge. Nachweislich stammt zum Beispiel ein Teil des in Pompeji vorgefundenen Bleies aus der Region Iglesiente. So wurde bei dieser Reise auch die große Zeit der Geschichte wieder lebendig.

Neben den Schönheiten der Insel und den sozialen Verhältnissen stand aber auch die sardische Küche im Fokus der Erlebnisse. Dank der Gastfreundschaft ist am Ende niemand mit dem angereisten Gewicht wieder heimgekehrt. Der Thunfisch und der gute Wein trugen zur Fröhlichkeit innerhalb der Gruppe bei und bei gelöster Zunge lies sich die 7. Strophe des Bergmannsliedes viel besser und freier singen.
Walter Paßgang, der Vorsitzende des Osterfelder Bürgerrings und Reiseleiter wusste am Ende auch: „Unser Osterfelder Lied „Am schönsten auf der Welt ist es bei uns in Osterfeld“, hat auf Sardinien seine Grenzen gefunden.“

Von Frau Kallinikidou, zuständig für die Städtepartnerschaft im Büro des Rates der Stadt, und dem Oberhausener Reisebüro mit vorbereitet und von den Sarden begleitet, ging die Reise am 14. Mai los und endete am 19. Mai 2011.


   

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